Schutzklasse IISchutzklasse II bescheinigt eine doppelte Schutzisolierung gegen elektrischen Schlag.
SolarmodulSolarmodule bestehen aus lichtempfindlichen Solarzellen, die über Kontakte miteinander verbunden sind, üblicherweise in Form einer Reihenschaltung. Spezielle Kunststoffe schützen die Solarzellen vor UV-Strahlung. Der Verkapselung der Solarzellen mit EVA-Folie kommt dabei besondere Bedeutung zu, sie hält Witterung und Feuchtigkeit ab und sorgt für eine lange Lebensdauer. Je nach Solarzellentyp verleihen zusätzliche Trägerstoffe wie Folien oder Glas die notwendige Stabilität. Auf der Lichtseite schließt das Modul mit einer Antireflexionsschicht ab. Für Transport und Montage sind Solarmodule in einen Profilrahmen aus leichtem und Rost freiem Aluminium eingefasst. Mehrere Solarmodule ergeben eine PV-Anlage.
SolarzellentypAm Markt ist eine Vielzahl von Solarzellen erhältlich. Sie unterscheiden sich im Aufbau, im Wirkungsgrad und in der Optik. Einsatzmöglichkeiten ergeben sich aus den speziellen Leistungsmerkmalen des jeweiligen Zelltyps. Für kleinere wie größere Solaranlagen werden vorwiegend Module mit monokristallinen oder polykristallinen Solarzellen verwendet. Optisch gibt es ein breites Spektrum an Solarzellen. Kristalline Solarzellen unterscheiden sich in ihrer Oberflächenstruktur, Form, Farbe und Größe: Die Zellform kann quadratisch, rechteckig oder kreisrund sein oder abgeschrägte Ecken aufweisen. Im Rohzustand sind Solarzellen grausilbern. Die meist blaue Farbe resultiert aus der Antireflexbeschichtung. Die aktuelle Standardgröße einer kristallinen Solarzelle beträgt 15x15 cm (Stand 2009). Für Solarfassaden oder architektonische Gestaltungselemente sind Dünnschichtzellen aus amorphem Silizium gut geeignet, da sie bei diffusem Licht effektiver arbeiten. Zudem sind sie in unterschiedlicher Transparenz erhältlich.
SonderformateGrundsätzlich können Solarzellen auch besonderen gestalterischen oder funktionalen Anforderungen entsprechen. Anstelle von rechteckigen Modulformen können auch Rundformen oder transparente Zellen produziert werden. Eine besondere Isolierung oder Schallschutz sind mit Solarmodulen kombinierbar.
StandardmodulDie hochqualitative Serienfertigung macht Standardmodule für den Verbraucher besonders attraktiv, weil damit ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis verbunden ist. Für Dachaufbauten haben sich standardisierte Modulgrößen etabliert, die Montage- und Anschlusskosten minimieren und eine effiziente Anlagenplanung unterstützen.
STCSTC, Standard Test Conditions = Standard-Testbedingungen
Bei diesem Verfahren werden zwei Fasern vertikal durch die Schmelze gezogen. Beim Herausziehen bildet sich – wie bei Seifenblasen – eine dünne Haut zwischen den Fasern, die im Anschluss auf Länge gesägt wird. Es fällt nur wenig Beschnittabfall an, der Materialverlust ist gering.
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