Ekobilanz Das Siliziumdioxid wird auf seinem Weg zur Solarzelle aufwändigen Reinigungsverfahren und Aufbereitungsprozessen unterzogen. Daher verschlechtert sich die Ekobilanz zunehmend mit jedem Arbeitsschritt. Sobald die Solarzellen Strom erzeugen, dreht sich die Eko- oder Energiebilanz wieder ins Positive. Mehr dazu im nächsten Kapitel: Herstellung – Von der Fabrik in die Sonne.
Energiekrise Die Verknappung fossiler Brennstoffe wie Öl und Kohle macht seit den siebziger Jahren Alternativen zur Energieherstellung notwendig. Mit Beginn der Öko-Bewegung in den Achtzigern gelangen erneuerbare Energien zunehmend in den Fokus. Seit den Neunzigern erlebt die Solarenergie einen regelrechten Boom. Staatliche Förderprogramme (siehe auch EEG) machen Solarzellen für den Endverbraucher finanziell attraktiv. Forschung und Entwicklung ermöglichen High-Tech-Produkte zur Erzeugung von Solarstrom. Solarmodule sind mittlerweile in vielen Ausführungen erhältlich. Das Hauptargument für Solarenergie: Sauberer Strom, erzeugt aus kostenloser Sonnenenergie.
Erneuerbare Energien Gemeint sind Systeme zur Energieerzeugung, die auf natürliche Prozesse in der Umwelt zurückgreifen. Neben der Nutzung von Sonnenenergie für Solarstrom oder Solarwärme zählen Wind- und Wasserkraft sowie Geothermie zu den erneuerbaren Energien.
EEG, Erneuerbare-Energien-Gesetz Das EEG verpflichtet seit dem Jahr 2000 alle Netzbetreiber in Deutschland zur Abnahme von Strom aus erneuerbaren Energien. Es bestimmt für jede Energieform die Fördersätze, also die Einspeisevergütung pro Kilowattstunde. Ziel des Gesetzes ist es, den Anteil der Erneuerbaren Energien im Strombereich kontinuierlich zu steigern. Vorläufer des EEG ist das Stromeinspeisungsgesetz von 1991.
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